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Wie der Ukraine-Krieg die Banken unerwartet vor einer Finanzkrise bewahrt hat – vorerst…

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In unserer global verflochtenen Welt kann ein einziger Funke am anderen Ende der Welt ein Feuer der Veränderung entfachen, welches die Wirtschaftsstrukturen umgestaltet. Die turbulenten Winde des Krieges in der Ukraine und die beunruhigenden Erschütterungen bezüglich Chinas Wirtschaft haben möglicherweise durch Zufall zu positiven Entwicklungen in der Finanzwelt geführt.

Lassen Sie uns in diese verwickelten Angelegenheiten eintauchen und sehen, wie weltweite Veränderungen die wirtschaftlichen Wege prägen und eine überraschende Quelle finanzieller Stabilität aufzeigen, die der Westen inmitten von verbreiteten finanziellen Unsicherheiten entdeckt hat.

Ist diese scheinbare Stabilität eine bloße Illusion inmitten des globalen Chaos, oder lauert ein tieferer, unsichtbarer Aufruhr?

Das Spektakel einer herkömmlichen Bankenkrise

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Bei einer herkömmlichen Bankenkrise kommt es häufig zu einem plötzlichen Anstieg der Zahlungsunfähigkeit aufgrund problembehafteter Kredite, was zu einer weitverbreiteten finanziellen Instabilität und einem Vertrauensverlust bei den Anlegern führt. Diese Situation ist charakteristisch für wirtschaftliche Abschwünge, bei denen die Kreditnehmer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, was zu einem sprunghaften Anstieg der Zahlungsrückstände und Ausfälle führt.

Das während der COVID-19-Pandemie ablaufende Szenario wich jedoch von der Norm ab. Viele Bürger, insbesondere Amerikaner, waren dank staatlicher Hilfen und Konjunkturpakete finanziell stabil, was wiederum die zu erwartenden Kreditausfälle und -rückstände erheblich reduzierte.

In dieser ungewöhnlichen Lage sahen sich die Banken einem Überfluss an Kapital gegenüber. Sie mussten rentable Investitionsmöglichkeiten finden, um die Flut an liquiden Mitteln sinnvoll zu nutzen. Ein solcher Investitionsort war u. a. China – ein Land mit einer dynamisch wachsenden Wirtschaft, das attraktive Renditen versprach.

China am Rande des Wandels

Chinas Finanzsystem steht wegen seines unorthodoxen Ansatzes bei Banken und Krediten im Mittelpunkt der Diskussionen. Im Gegensatz zu westlichen Praktiken, bei denen Kredite mit Zinsen, Gebühren und Sicherheiten verbunden sind, dient das Kapital in China eher als politisches Instrument.

Es wird an Institutionen verteilt, nicht unbedingt um Einkommen zu generieren, sondern um die soziale Stabilität durch die Förderung von Beschäftigung zu erhalten. Genau genommen sind die meisten Kredite in China nach westlichen Maßstäben nicht nachhaltig und dienen nicht der Rentabilität, sondern der kontinuierlichen Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Gleichgewichts.

Analyse der chinesischen Investitionen

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Wenn man sich eingehender mit den Feinheiten chinesischer Investitionen befasst, wird deutlich, dass das Wagnis zahlreicher westlicher Unternehmen, Vermögenswerte oder Aktien in China zu erwerben, mit erheblichen Risiken verbunden ist, da diese Investitionen bis zur Wertlosigkeit abfallen können.

Der strenge und undurchsichtige Regulierungsrahmen Chinas erlaubt es ausländischen Investoren nur selten, unter die Haube eines Unternehmens zu schauen, wobei die jüngsten Beschränkungen bei der Datenerfassung den Mangel an Transparenz noch verschärfen.

Russische Sanktionen – die unerwartete Rettung?

Bemerkenswerterweise haben die nach dem Ukraine-Krieg gegen Russland verhängten Finanzsanktionen als Katalysator gewirkt und westliche Unternehmen vorsichtig werden lassen. Sie haben nicht nur zur Auflösung westlicher Investitionen in Russland geführt, sondern auch einen Rückzug von Investitionen und Barmitteln direkt aus China bewirkt.

Die Angst vieler Investoren ist, dass die Sanktionen gegen Russland auch China treffen könnten, weil China Russland hilft, die Sanktionen zu umgehen. Die Sorge ist, dass sich dadurch die Beziehungen verschlechtern und Investieren riskanter wird.

Ferner besorgt die Anleger, dass autoritäre Länder wie China auch im 21. Jahrhundert Kriege mit anderen Nationen beginnen könnten (Taiwan). Die Investoren ziehen ihr Geld zurück, weil sie kein Risiko eingehen wollen.

Es zeigt sich zunehmend als kluge Entscheidung, dass viele westliche Intuitionen ihre Investitionen aus China zurückziehen. Wie wir in den vergangenen Wochen feststellen konnten, ist Chinas Wirtschaft nicht so stabil, wie es den Anschein hatte – das Wirtschaftsmodell des Landes zeigt ernsthafte Schwächen.

Noch dazu kommt, dass Sanktionen China viel härter treffen würden als Russland. Während Russland Lebensmittel, Dünger und Energie exportiert, ist China in all diesen Bereichen der weltgrößte Importeur. Sanktionen könnten die Wirtschaft Chinas ernsthaft schädigen und das Land in eine Krise stürzen.

Nicht zu übersehen ist auch, dass China die meisten seiner Importe über den Seeweg erhält, und hier sind die Vereinigten Staaten die dominierende Macht.

Das verringerte internationale Engagement im Reich der Mitte wirkt wie ein Schutzschild, das diese Institute vor potenziellen internationalen Finanzturbulenzen bewahrt und ihnen inmitten der globalen finanziellen Unsicherheiten ein gewisses Maß an Sicherheit bietet.

Schlussfolgerung

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Trotz der unkonventionellen und oft alarmierenden globalen Finanzereignisse, die sich vor allem in China und Russland abspielen, scheinen die meisten westlichen Volkswirtschaften und ihre Bankensektoren stabil zu sein. Der ungewollte Schutzschirm, der sich durch die Russland-Sanktionen gebildet hat, hat eine entscheidende Rolle bei der Verringerung potenzieller Risiken aus internationalen Engagements gespielt.

Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass diese Stabilität fragil ist und trügerisch sein kann. Der Finanzsektor ist vielschichtig, und unvorhergesehene Risiken könnten noch in unerforschten Ecken lauern. Bei der weiteren Navigation durch diese faszinierende Finanzwelt sind Informiertheit und vorsichtiger Optimismus von entscheidender Bedeutung.

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