Auf dem Grundstück ist die Entwicklung eines zukunftsweisenden Energieprojekts geplant. Ziel ist die langfristige Nutzung der Dach- und Freiflächen zur nachhaltigen Stromerzeugung und -speicherung sowie ein aktiver Beitrag zur regionalen Energieversorgung und Netzstabilität.
Das Projekt kombiniert zwei sich ideal ergänzende Komponenten: eine Photovoltaikanlage auf der vorhandenen Dachfläche der ehemaligen Schule sowie ein leistungsstarkes Batteriespeichersystem auf der angrenzenden Freifläche. Planung, Finanzierung, Errichtung, Betrieb, Wartung, Versicherung sowie der vollständige Rückbau nach Vertragsende erfolgen vollständig durch den Projektentwickler und dessen Partner. Für den Grundstückseigentümer entstehen keinerlei Investitions-, Betriebs- oder Haftungsrisiken.
Der zugrunde liegende Nutzungsvertrag wurde am 10.02.2026 vom Eigentümer unterzeichnet. Damit ist die vertragliche Grundlage für die weitere Projektentwicklung gesichert, vorbehaltlich der technischen, genehmigungsrechtlichen und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit.
PHOTOVOLTAIKANLAGE AUF DER DACHFLÄCHE:
Auf der ca. 800 m² großen Flachdachfläche ist die Installation einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 150 kWp vorgesehen. Der erzeugte Solarstrom wird überwiegend in das öffentliche Netz eingespeist.
Zusätzlich besteht für den Eigentümer die Möglichkeit, über einen langfristigen Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement – PPA) einen Teil des erzeugten Stroms zu einem dauerhaft vergünstigten Preis zu beziehen – etwa 15 % unter dem jeweiligen lokalen Gewerbestrompreis. Daraus ergibt sich eine voraussichtliche jährliche Stromkostenersparnis von ca. 8.000 bis 12.000 Euro.
BATTERIESPEICHERSYSTEM AUF DER FREIFLÄCHE:
Auf der rund 6.000 m² großen Freifläche ist die Errichtung eines modernen Batteriespeichersystems mit einer Leistung von 20 MW und einer Speicherkapazität von 80 MWh geplant.
Der Batteriespeicher übernimmt eine zentrale Rolle für die Stabilisierung des Stromnetzes: Er speichert überschüssige Energie, gleicht Lastschwankungen aus und erbringt Systemdienstleistungen. Der Betrieb erfolgt ausschließlich durch den Projektträger, sodass für den Eigentümer keine technischen oder wirtschaftlichen Verpflichtungen entstehen.
WIRTSCHAFTLICHE VORTEILE FÜR DEN EIGENTÜMER:
Für die Bereitstellung der Flächen erhält der Eigentümer eine feste, garantierte jährliche Pacht in Höhe von:
•4.000 € für die Dachfläche
•20.000 € für die Freifläche
Gesamt: 24.000 € pro Jahr (zahlbar jährlich im Voraus).
Darüber hinaus ist eine variable Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg des Batteriespeichers vorgesehen. Diese beträgt 5 % des jährlichen Bruttoumsatzes aus dessen Betrieb und wird transparent jährlich abgerechnet. Bei einem angenommenen Jahresumsatz von ca. 4,5 Mio. € entspricht dies einer Beteiligung von rund 225.000 € pro Jahr.
In Kombination mit dem Stromkostenvorteil ergibt sich somit ein potenzieller jährlicher Gesamtvorteil von rund:
257.000 € bis 261.000 € pro Jahr.
SICHERHEIT UND TRANSPARENZ:
Das vorliegende Konzept stellt eine unverbindliche Angebotsgrundlage dar. Die Realisierung des Projekts ist – wie bei Infrastrukturvorhaben üblich – abhängig von der technischen, genehmigungsrechtlichen und wirtschaftlichen Machbarkeit.
Sämtliche projektspezifischen Aufgaben und Risiken werden vollständig vom Projektentwickler übernommen. Für den Eigentümer entstehen keine finanziellen Verpflichtungen oder unternehmerischen Risiken.
Dieses Energieprojekt bietet die Möglichkeit, ungenutzte Dach- und Freiflächen langfristig wirtschaftlich zu nutzen, stabile Einnahmen zu generieren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten.
Darüber hinaus ist das Angebot an verfügbarem Wohnraum im näheren Umfeld äußerst begrenzt. Mangels nennenswerter Neubau- oder Entwicklungsflächen kommt dem Grundstück eine besondere Bedeutung zu: das darauf befindliche Schulgebäude bietet grundsätzlich das Potenzial, durch Umnutzung in Wohnraum umgewandelt und damit einer Nachverdichtung zugeführt zu werden. Für Investoren eröffnet sich somit die seltene Gelegenheit, durch die Revitalisierung des Bestandsgebäudes dringend benötigten Wohnraum in einem Markt mit strukturellem Nachfrageüberhang zu schaffen.
Die fußläufige Nähe zur Kaserne prädestiniert den Standort für eine zielgruppengerechte Entwicklung. Neben klassischem Wohnungsbau bietet insbesondere das Bestandsgebäude substanzielle Umnutzungspotenziale, etwa für hochwertige, dienstnahe Wohnformen. Die im Erdgeschoss vorhandene Gastronomieeinheit ermöglicht darüber hinaus ein ergänzendes Nutzungskonzept, das sowohl die Attraktivität des Gesamtprojekts als auch die Ertragsperspektiven nachhaltig steigert.
Der Standort ist als künftiger zentraler Luftwaffen- und Logistikdrehpunkt im internationalen Bündniskontext vorgesehen. Die geplanten strukturellen Erweiterungen sichern seine langfristige Bedeutung und schaffen ein stabiles Investitionsumfeld mit hoher Auslastung, geringen Vermarktungsrisiken und nachhaltiger Nachfrage.
Das Grundstück verfügt über mehrere PKW-Stellplätze, befestigte Wege- und Hofflächen sowie funktionale Erschließungsbereiche. Das Gebäude wurde um 1980 in Plattenbauweise (Typ 72/144 PL) errichtet und befindet sich in einem soliden, gepflegten Zustand mit altersbedingtem Modernisierungsbedarf. Fenster, Türen und die Heizungsanlage wurden nach 1990 erneuert. Darüber hinaus erfolgte 2016 eine umfassende brandschutztechnische Ertüchtigung, einschließlich hausinterner Brandmeldeanlage, Brandschutztüren und Sicherheitsbeleuchtung, sodass das Gebäude heute über eine moderne Brandmeldeanlage verfügt. Die bauliche Unterhaltung erfolgte fortlaufend nach Erfordernis.
Die Erschließung erfolgt über zwei Treppenhäuser, eines davon mit Treppenlift. Die Zugänge zum Erdgeschoss sind barrierefrei, zusätzlich steht ein Kleinlastenaufzug zur Verfügung. Das Erdgeschoss ist für gastronomische Nutzung geeignet und kann bei Bedarf separat vermietet werden. In Erd- und Obergeschoss befinden sich jeweils acht großzügige Räume, ergänzt durch Nebenflächen, Küchen und Sanitärbereiche, teilweise mit Duschen und barrierefreier Ausführung.
Das Gebäude ist vollunterkellert und bietet umfangreiche Lager-, Technik- und Nebenflächen sowie einen separaten Wirtschaftszugang. Teilbereiche wurden ursprünglich als Luftschutzanlage errichtet. Lokal sind Feuchteschäden erkennbar; nutzungsabhängig sind entsprechende Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen einzuplanen.
Planungs- und baurechtlich bestehen keine bekannten Auflagen oder Restriktionen. Das Grundstück liegt im Innenbereich gemäß § 34 BauGB und ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen. Denkmalschutz, Sanierungs-, Ensemble- oder Milieuschutz sowie Hinweise auf Altlasten bestehen nicht. Erschließungs- oder Ausbaubeiträge sind nicht anhängig.
Insgesamt vereint das Objekt eine außergewöhnliche Lagequalität mit hohem Entwicklungspotenzial und einer markanten Eintrittsbarriere. Für Investoren ergibt sich die Möglichkeit, in einem nachhaltig nachfragegetriebenen Marktumfeld Wohn- und Nutzungskonzepte zu realisieren, deren wirtschaftliche Perspektive als langfristig stabil einzuschätzen ist.



