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Haus
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Wunderschöner Bauernhof mit mehreren Flurstücken, Stall, Silos und See

Kaufpreis auf Anfrage
Wohnfläche
ca. 200 m²
Gesamtfläche
ca. 200 m²
Grundstück
ca. 11.196 m²
Anzahl Zimmer
6
Anzahl der Schlafzimmer
5
Anzahl Badezimmer
2
Anzahl der Balkone
1
Anzahl der Terrassen
1
Anzahl Loggien
1
Balkon-/Terrassenfläche
ca. 20 m²
Anzahl Stellplätze
10
Zustand
Sanierungsbedürftig

Objektbeschreibung

Dieses außergewöhnliche Anwesen in Peiting vereint den Charme eines traditionellen landwirtschaftlichen Betriebs mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und einem großzügigen Grundstücksensemble. Ob zur Fortführung der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung, als Standort für einen bestehenden Betrieb oder zur Verwirklichung eines individuellen Hofkonzepts – hier eröffnet sich eine seltene Gelegenheit für Menschen mit Weitblick und Platzbedarf.

Das Wohnhaus verfügt über eine Wohnfläche von ca. 200 m² und bietet eine solide Grundlage für die Entwicklung eines großzügigen Wohnkonzepts. Ergänzt wird das Anwesen durch umfangreiche Nutzflächen, darunter Stallungen, Scheune und eine Bergehalle mit ca. 930 m² Nutzfläche. Ein vorhandenes Holzsilo sowie separate Garagen unterstreichen den funktionalen Charakter des Hofes und bieten zusätzliche Möglichkeiten für Lagerung, Maschinenunterbringung und betriebliche Abläufe. Die vorhandene Infrastruktur ermöglicht grundsätzlich eine unmittelbare Weiterführung des landwirtschaftlichen Betriebs, vorbehaltlich der Prüfung des baulichen und genehmigungsrechtlichen Zustands.

Besonders hervorzuheben ist das weitläufige Grundstücksensemble mit unterschiedlichen Flächenkategorien. Rund 5.200 m² sind als Mischgebiet ausgewiesen, während weitere Flächen landwirtschaftlich genutzt werden können. Innerhalb der bewerteten Grundstücksflächen sind insgesamt ca. 3.626 m² als Baulandanteil angesetzt, aufgeteilt in einen Wohnbaulandanteil sowie einen gewerblich beziehungsweise landwirtschaftlich geprägten Baulandanteil. Daraus ergeben sich interessante Perspektiven für eine standortgerechte Weiterentwicklung, wobei die konkrete Bebaubarkeit im Einzelfall mit den zuständigen Behörden abzustimmen ist.

Ein besonderes Merkmal des Anwesens ist der eigene See, der dem Grundstück einen außergewöhnlichen Charakter verleiht und das Gesamtbild des Hofes zusätzlich aufwertet. In Verbindung mit den großzügigen Freiflächen, den vorhandenen Wirtschaftsgebäuden und den separaten Garagen entsteht ein vielseitiges Gesamtangebot, das sich deutlich von klassischen Wohnimmobilien abhebt.

Auch die Möglichkeit, bei entsprechendem Interesse weitere Flächen zu erwerben, macht das Anwesen besonders interessant. Damit bietet sich perspektivisch die Chance, den vorhandenen Grundbesitz zu erweitern und die Flächenstruktur an die eigenen betrieblichen oder persönlichen Vorstellungen anzupassen.
Das Wohnhaus wurde zuletzt bis etwa 2014/2015 bewohnt und steht seither leer. Entsprechend sollten der aktuelle Zustand sowie der Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf im Rahmen einer Besichtigung individuell beurteilt werden. Die Wirtschaftsgebäude stammen überwiegend aus der Zeit um 1975; das Baujahr des Wohnhauses ist nicht bekannt, Umbauarbeiten wurden dort etwa um 1980 vorgenommen.
Wichtig: Der Bauernhof selbst (Wohnhaus) muss teilweise saniert und renoviert werden.
Fazit: Ein Anwesen mit Substanz, Fläche und Entwicklungsspielraum – ideal für Interessenten, die einen landwirtschaftlichen Betrieb fortführen, großzügige Nutzflächen benötigen oder sich einen Hof mit eigenständigem Charakter und langfristigen Perspektiven sichern möchten.

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Ausstattung

FAKTEN über Wohnhaus:
Fundamente / Bodenplatte
Stampfbeton bzw. Mauerwerk

Keller / Umfassung
Historischer Keller: Umfassungswände aus Mauerwerk, teilweise feucht
Anbaukeller: Beton
Innenwände: Vollziegel bzw. Konglomerat, teilweise mit Feuchtigkeit
Brandwand zum landwirtschaftlichen Bereich vorhanden
Mauerwerksfeuchtigkeit: im Kellergeschoss und Erdgeschoss festgestellt
Kellerdecke: Steingewölbe bzw. Stahlbeton

Geschossdecken
Fehlbodendecken in Holzbalkenkonstruktion

Dach
Konstruktion: Sattel-Pfettendach, nicht nachhaltig ausgebaut
Teilweise Anfaulungen an einzelnen Balken
Dämmung: nicht vorhanden
Dachfläche: verschalt, ca. 1980
Dachdeckung: Falzziegel, ca. 1980
Spenglerarbeiten: Blech

Putz
Innen: Mineralputz, teilweise Hohlstellen und abgefallene Putzbereiche; insgesamt Sanierungsbedarf
Außen: Mineralputz, teilweise sanierungsbedürftig

Bodenaufbau
Holzlager, Riemen und Oberböden ohne besondere Wertigkeit

Fenster
Mahagoni-Rahmen, ca. 1980
Isolierverglasung, energetisch überaltert
Teilweise gemauerte Segmentbögen
Fensterläden vorhanden, ca. 1980
Keine Rollläden
Fensterbänke aus Resopal

Türen
Haustüren: zwei Weichholztüren, ca. 1980
Innentüren: oberflächenfertige Röhrenspanblätter mit Holzfutter, ca. 1980

Heizung
Gastherme, ca. 2014/2015
Flachheizkörper mit Thermostatventilen, ca. 1980
Flüssiggastank vorhanden
Teilweise noch asbesthaltige Elektrospeicheröfen vorhanden

Warmwasserversorgung
Über die Heizungsanlage bzw. Boiler

Elektroinstallation
Einfache Grundinstallation, überwiegend aus den 1970er/1980er Jahren
Teilweise Aufputzleitungen
Anzahl der Installationselemente, insbesondere Steckdosen, nicht mehr ausreichend

Treppen

KG/EG: Betontreppe, ohne Belag
EG/OG: Einfache Weichholztreppe mit Holzgeländer
OG/DG: Sehr einfache Holztreppe

Balkon
Ausrichtung: Süden
Baujahr: ca. 1997

Sanitäranlagen
Erdgeschoss: Bad mit Dusche sowie separates WC, Ausführung ca. 1980; Erneuerungsbedarf
Obergeschoss: WC, Erneuerungsbedarf

Raumhöhen
Erdgeschoss: ca. 2,35 m
Obergeschoss: ca. 2,45 m

FAKTEN über: Außenanlagen / Stallbereich
Die innerhalb des Stalles befindlichen Räume, im Plan als „Raum 4“ bezeichnet, verfügen nicht über eine nachhaltig nutzbare Wohnqualität bzw. Bewohnbarkeit.
Nahezu keine bewertungstechnisch relevanten baulichen Außenanlagen vorhanden.
Ehemalige Jauchegrube nördlich des Stalles; diese ist kurzfristig zurückzubauen und zu verfüllen.

Entwässerung
Kein Anschluss an die öffentliche Kanalisation vorhanden
Entwässerung über eine Güllegrube, Baujahr ca. 1975

FAKTEN über: Stall und Scheune (Baujahr unbekannt)
Die Bergehalle sowie Teile des Stalles wurden in den Jahren 1974/1975 erneuert.

Fundamente / Bodenplatte
Stampfbeton bzw. Mauerwerk

Umfassungswände
Vollziegel bzw. Konglomerat
Ab Höhe der Tenne Holzriegelkonstruktion mit Holzmantel

Innenwände
Ziegel

Mauerwerksfeuchtigkeit
Im Erdgeschoss teilweise erkennbar

Geschossdecken
Holzbalken- und Betonkonstruktionen
Teilweise Abstützung mittels Stahlträgern und Stahlstützen

Dach
Konstruktion: Sattel-Pfettendach
Teilweise Anfaulungen an den Holzbalken
Dämmung: nicht vorhanden
Dachfläche: verschalt
Dachdeckung: Betonpfannen
Spenglerarbeiten: Blech

Putz
Innen: Mineralputz, teilweise mit Hohlstellen
Außen: Mineralputz, teilweise mit Hohlstellen und Sanierungsbedarf

Bodenaufbau
Erdgeschoss / Stall: Beton mit Spaltenboden

Tore
Holztore, Baujahr ca. 1975

Heizung
Nicht vorhanden

Warmwasserversorgung
Nicht vorhanden

Elektroinstallation
Einfache Grundinstallation

Treppen
Nicht vorhanden

Silos
Keine vorhanden bzw. ohne bewertungstechnische Relevanz

Nutzbarkeit
Der Stall ist für etwa 40 Großvieheinheiten ausgelegt. Eine nachhaltige wirtschaftliche Nutzung des Gebäudes als Stall ist jedoch nicht mehr gegeben.

Garage (Baujahr ca. 1950)

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Balkon
Ja
Loggia
Ja
Stellplatz
Ja
Dusche
Ja
Bad mit Badewanne
Ja
Bad mit Fenster
Ja
Dielen
Ja
Kamin
Ja
Garage
Ja
Parken im Freien
Ja
Garten
Ja
Keller
Ja
Abstellraum
Ja
Gäste WC
Ja

Energie & Heizung

EnergieausweisNicht erforderlich
HeizungsartGas-Heizung
EnergieträgerGas

Lage

Makrolage
Peiting liegt auf etwa 720 m ü. NN im Regierungsbezirk Oberbayern, im westlichen Teil des Landkreises Weilheim-Schongau. Der Markt ist eine ehemalige Bergwerkssiedlung mit rund 11.500 Einwohnern und befindet sich etwa 3 km westlich der ehemaligen Kreisstadt Schongau, jenseits des Lechs. Die Kreisstadt Weilheim liegt rund 20 km entfernt. Die Landeshauptstadt München sowie Augsburg sind jeweils in einer Entfernung von etwa 75 km erreichbar.
Peiting bildet einen Verkehrsknotenpunkt der Bundesstraßen B 17, B 23 und B 472. Die überregionale Verkehrsanbindung ist insgesamt als befriedigend einzustufen, da der nächstgelegene Autobahnanschluss erst in einer Entfernung von rund 30 km erreicht wird. Durch die vorhandene Umgehungsstraße konnte ein wesentlicher Teil des Durchgangsverkehrs aus dem Ortszentrum herausverlagert werden. Die innerörtlichen Straßen sind überwiegend gut ausgebaut.
Auch über den Schienenverkehr ist Peiting angebunden. Der Ort liegt an der Bahnstrecke Schongau–Weilheim. Die Züge in Richtung Weilheim verkehren in der Regel im Stundentakt. Von Weilheim bestehen weitere gute Bahnverbindungen unter anderem nach München, Garmisch-Partenkirchen und Augsburg.
Die Beschäftigungssituation vor Ort ist insgesamt als gut bis befriedigend einzustufen. Die Ansiedlung größerer Unternehmen in Peiting sowie im unmittelbar angrenzenden Schongau trägt zu einem vergleichsweise stabilen regionalen Arbeitsmarkt bei.
Für Familien bietet Peiting eine solide Infrastruktur. Im Ort befinden sich eine Grund- und Mittelschule. Weiterführende Schulen, darunter Realschule, Gymnasium und Berufsschule, sind im nahegelegenen Schongau vorhanden. Dort befinden sich zudem Außenstellen des Landratsamtes sowie der Arbeitsagentur. Die ärztliche Grundversorgung ist vor Ort gewährleistet; Krankenhäuser stehen in Schongau und Weilheim zur Verfügung.
Das Freizeitangebot in Peiting ist vielfältig und umfasst unter anderem Fußballplätze, ein Wellenbad, ein Eisstadion, Kegelbahnen und Tennisplätze. Darüber hinaus profitiert der Standort von seiner Einbettung in die Kulturlandschaft des Pfaffenwinkels mit zahlreichen Klöstern und Kirchen. Die Alpen sind in etwa 30 km Entfernung erreichbar und erweitern das Freizeit- und Erholungsangebot erheblich. Auch die oberbayerischen Seen, darunter Ammersee, Starnberger See und Staffelsee, liegen im Umkreis von rund 40 km und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Naherholung.
Das Ortsbild ist teilweise noch durch die historische Entwicklung als ehemaliges Bergwerksdorf geprägt. Gleichzeitig wurden in den vergangenen Jahrzehnten mehrere neue Siedlungsgebiete erschlossen. Durch die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben sowie die großzügige Ausweisung von Wohngebieten hat sich Peiting zu einem modernen Markt mit nahezu kleinstädtischem Charakter entwickelt.
Im regionalen Vergleich liegen die Baulandpreise in Peiting und Schongau teilweise deutlich unter dem Niveau von Weilheim. Dies ist einerseits als Standortvorteil hinsichtlich der Grundstücks- und Wohnkosten zu betrachten. Andererseits spiegelt die Preisstruktur die lediglich befriedigende überregionale Verkehrsanbindung sowie die Lage am westlichen Rand Oberbayerns wider. Positiv wirken sich hingegen die landschaftliche Einbettung, die Nähe zu den Alpen und Seen sowie die kulturelle Attraktivität des Pfaffenwinkels aus.
Zum Markt Peiting gehört außerdem die Siedlung Herzogsägmühle, eine Einrichtung der Diakonie, die einen eigenständigen und überregional bekannten Bestandteil der Gemeinde darstellt.

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Mit Abschluss des notariellen Kaufvertrages ist die Käuferprovision in der angegebenen Höhe inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer verdient und fällig.
Philipp Hornung

Philipp Hornung

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ID: HA2685236

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